„Keine Bedrohung“

Ein Kartenhaus der Lügen: Die fragwürdigen Gründe für den Iran-Krieg

Bei Tucker Carlson erhebt Ex-Terrorabwehrchef Joe Kent schwere Vorwürfe gegen Trump. Zugleich mehren sich die Hinweise, dass Washington gezielt in den Iran-Krieg hineingezogen wurde.

Joe Kent wirft Donald Trump vor, sich von Benjamin Netanjahu in den Krieg hineingezogen haben zu lassen.
Joe Kent wirft Donald Trump vor, sich von Benjamin Netanjahu in den Krieg hineingezogen haben zu lassen.Alex Brandon/AP/dpa

Zu Beginn des Iran-Krieges sagte der israelische Journalist Gideon Levy der Berliner Zeitung, Israel habe die USA in den Konflikt hineingezogen. „Netanjahu wollte die USA schon lange in einen großen Krieg gegen den Iran hineinziehen. Jetzt ergab sich die richtige Gelegenheit, als sich die Möglichkeit bot, einen großen Teil der iranischen Führung zu töten“, so Levy.

Mit jedem weiteren Kriegstag verdichten sich die Hinweise, dass diese These zutrifft. Besonders gewichtig ist der Fall des Chefs der US-Terrorabwehr Joe Kent, der diese Woche aus Protest gegen den Iran-Krieg zurückgetreten ist.

Berliner Zeitung

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