Nahost

Nach Kriegsausbruch im Iran: Wo bleibt die Revolution?

Graue Wolken verdunkeln den Horizont, öliger Staub liegt auf den Scheiben, ständig Explosionen. Trotzdem berichten Iraner von Hoffnung auf einen helleren Morgen.

Eine Frau fotografiert mit ihrem Handy, während Rauch nach Luftangriffen auf ein Öldepot in Teheran aufsteigt.
Eine Frau fotografiert mit ihrem Handy, während Rauch nach Luftangriffen auf ein Öldepot in Teheran aufsteigt.Sasan/imago

„Die Revolution lebt noch“, versichert ein Mann der Berliner Zeitung in einer Sprachnachricht aus Teheran mit der Bitte, anonym zu bleiben. Telefone würden auf den Straßen überprüft werden. „Wenn sie sehen, dass du Kontakt ins Ausland hast, bist du weg“, sagt er in einem Ton, bei dem einem die Nackenhaare zu Berge stehen. Der Informant riskiert in diesem Moment sein Leben – aus Liebe zu einem Land, dessen politische Freiheit er sich so sehr wünscht, dass er dieses Risiko in Kauf nimmt.

Berliner Zeitung

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