Ukrainekrieg

Illegale Migration nach Rumänien und Moldau: „Jeden Tag flüchten Ukrainer über die Grenze“

Dutzende ukrainische Männer fliehen tagtäglich aus ihrer Heimat. Die Stimmung in den Aufnahmeländern wird immer pessimistischer. Ein Vor-Ort-Bericht aus Südosteuropa.

Grenzübergang Isaccea: Tausende Ukrainer flüchteten in den vergangenen Jahren über die Donau nach Rumänien. 
Grenzübergang Isaccea: Tausende Ukrainer flüchteten in den vergangenen Jahren über die Donau nach Rumänien. Mircea Moira/imago

Die Grenze zwischen Krieg und Frieden ist am Kontrollpunkt Giurgiulesti etwa zwei Kilometer lang. Und mit dem Bus oder dem Auto nur wenige Minuten entfernt. Ein Kleinbus, der von Odessa nach Bukarest fährt, kann sich in wenigen Augenblicken in relativer Sicherheit wähnen.

Eine fast schon bucklige, eingezäunte Piste mit Schlaglöchern verbindet in der Kleinstadt Giurgiulesti das EU- und Nato-Land Rumänien und die sich im Krieg befindende Ukraine. Dabei täuschen die malerische Donau auf der einen und die berühmten moldauischen Weinhänge auf der anderen Seite über die prekäre geopolitische Lage hinweg. Es ist vielmehr das wohl brisanteste Dreiländereck im Südosten Europas.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar