Weltpolitik am Genfer See

Showdown in Genf: Irans Atomkrise, Ukraine-Krieg und Amerikas doppelter Druck

In der Schweiz finden am Dienstag Iran-Atomgespräche und Ukraine-Verhandlungen statt. Die USA erhöhen auf alle Seiten den Druck, die EU bleibt mal wieder außen vor.

Delegationen aus den USA, dem Iran, Russland und der Ukraine treffen sich in Genf zu parallelen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges – begleitet von massiven Sicherheitsvorkehrungen.
Delegationen aus den USA, dem Iran, Russland und der Ukraine treffen sich in Genf zu parallelen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges – begleitet von massiven Sicherheitsvorkehrungen.IMAGO

Istanbul, Abu Dhabi, Doha und Riad haben der Diplomatenhochburg am größten See der Schweiz eigentlich den Rang abgelaufen. In den vergangenen Jahren haben nämlich die Millionenstadt am Bosporus und die reichen Golfmetropolen die wichtigsten Verhandlungstreffen der internationalen Politik organisiert. Die Schweiz, ähnlich wie die EU, verlor in diesem Jahrzehnt stark an geopolitischer Relevanz. In dieser Woche darf Genf jedoch wieder ein Comeback feiern.

Berliner Zeitung

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