Internationale Politik

Europas neue geopolitische Strategie: Wertebasierter Realismus statt Westdominanz

Finnlands Alexander Stubb plädiert für pragmatische Kooperation mit dem globalen Süden. Europa muss alte Machtstrukturen aufgeben und an einer gerechten Weltordnung mitarbeiten. Eine Kolumne.

Die Staats- und Regierungschefs der Brics-Staaten demonstrieren Geschlossenheit. Der globale Süden versteht sich zunehmend als eigenständiger Machtpol neben dem Westen.
Die Staats- und Regierungschefs der Brics-Staaten demonstrieren Geschlossenheit. Der globale Süden versteht sich zunehmend als eigenständiger Machtpol neben dem Westen.Gianluigi Guercia/dpa

Als Antwort auf die Frage, wie Europa mit den Ländern der Brics umgehen soll, hat der finnische Präsident Alexander Stubb in seinem sehr lesenswerten neuen Buch „Triangle of Power - Die Weltordnung von morgen“ den Globus in drei Sphären aufgeteilt. Den globalen Osten mit Russland und China, den globalen Süden mit zum Beispiel Indien, Brasilien oder Südafrika und den globalen Westen mit Europa und den USA.

Berliner Zeitung

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