Handel

EU will zurück zu alten Strafzöllen von Trump

Die EU legt den mit den USA ausgehandelten Deal über gegenseitige Zölle vorerst auf Eis. Zugleich fordert sie dessen Umsetzung.

US-Präsident Donald Trump schüttelt im Juli 2025 der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen die Hand, während sie sich auf dem Trump Turnberry Golfplatz treffen.
US-Präsident Donald Trump schüttelt im Juli 2025 der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen die Hand, während sie sich auf dem Trump Turnberry Golfplatz treffen.Jacquelyn Martin

Die EU hadert mit den transatlantischen Freunden in Washington. Denn die neuen Zölle, die der amerikanische Präsident am Sonntag verkündet hat, treffen die EU-Staaten stärker als ausgerechnet die von Trump eigentlich bekämpften Brics-Staaten und hier allen voran China. Laut einer Analyse von Global Trade Alert würde die vorübergehende Regelung die Belastung für die EU um etwa 0,8 Prozentpunkte auf einen effektiven Zollsatz von 12,5 Prozent erhöhen. Besonders betroffen wären Italien und Frankreich, auch Deutschland würde deutlich schlechter abschneiden. Dagegen würde die neue Regelung die Belastung für Brasilien, China und Indien deutlich verringern.

Berliner Zeitung

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