Die deutsche Außenpolitik bis zur Grönlandkrise und zum Davoser Weltwirtschaftsgipfel 2026 war die Außenpolitik des kleinen Wadenbeißers. Sie folgte dem Muster des angeleinten Zwergspitzes, der im Wissen, das Herrchen hinter sich zu haben, sich mit den allergrößten fremden Kötern anlegt – und das auch noch gleichzeitig.
Die Grönlandkrise ist nun der Moment der Wahrheit, für manche sogar das massenpsychologisch destabilisierende Ende des Westens. Denn jetzt hat das Herrchen die Leine gekappt und der Zwergspitz sieht sich plötzlich in einer regellosen Dschungelwelt wie vor 1914 wieder, in der er sich die halbe Welt – namentlich China und wesentliche Teile der Brics – zum Feind gemacht hat.

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