Rätselhaft

Wieso die SPD immer verlieren kann und ihre Funktionäre dadurch sogar reicher werden

Der Niedergang der SPD liegt weder an regionalen Eigenheiten der Wähler noch an den Medien, wie immer wieder behauptet wird. Er ist in ihr selbst begründet. Eine Kolumne.

Muss Opa ins Altenheim? Nein, die SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas (l.) und Lars Klingbeil (r.) trösten Wahlverlierer Andreas Stoch
Muss Opa ins Altenheim? Nein, die SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas (l.) und Lars Klingbeil (r.) trösten Wahlverlierer Andreas StochTobias SCHWARZ / POOL / AFP

Als sich die SPD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg letzten Sonntag nur knapp über die 5-Prozent-Hürde hievte, hätte man meinen können, dass das bei der Parteiführung blankes Entsetzen auslösen würde. Schließlich versteht sich die SPD noch immer als Volkspartei, als Anwältin der kleinen Leute überall im Land. Doch die Reaktionen waren so abgedroschen wie die „Weil es um Dich geht“-Sprüche auf den SPD-Wahlplakaten.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar