Man kann das Verleger-Treffen zwischen dem Hause Springer und der Ostdeutschen Medienholding aus vielerlei Blickwinkeln betrachten, man kann es gut oder schlecht finden, eine Dimension aber ist unbestritten: Das hier war eine historische Auffälligkeit. Denn dass fast 40 Jahre vergehen mussten, bis ein Ostverleger (Holger Friedrich) und ein Westverleger (Mathias Döpfner) ein solches Gespräch auf Augenhöhe führen, zumal in einem Deutschland, das gefühlt seit Ewigkeiten vereint ist, das hätte sich wohl keiner der Mauer-Glückstaumeligen am 9. November 1989 gedacht. Ende gut, alles gut also? Darüber wird weiterhin zu debattieren und zu streiten sein.

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