Friedrich Merz sitzt neben Günter Krings, den er erfolglos für das Amt des Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung vorschlug.Britta Pedersen/imago
In seinem Romanklassiker „Der Mann ohne Eigenschaften“ porträtiert Robert Musil Ulrich, einen distanzierten Beobachter und Intellektuellen, der das chaotische Treiben der Welt analysiert, ohne sich von den großen Emotionen und Ideologien seiner Zeit vereinnahmen zu lassen. Blickt man heute auf das Kanzleramt, drängt sich ein ironischer Gegenentwurf auf: Friedrich Merz (CDU), der Mann mit den falschen Eigenschaften.