Leipzig hat einen Ruf als linke Hochburg. Während im Umland rechtsextreme Gruppierungen ihr Unwesen treiben und die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen stärkste Kraft werden könnte, liegen in der Stadt linke Parteien vorne. Seit jeher ist Leipzig ein Knotenpunkt antifaschistischer und linksautonomer Strömungen.
Der Stadtteil Connewitz wäre folglich das Zentrum dieser Hochburg. Wer durch den Leipziger Süden geht, findet Graffiti mit linken Parolen, ehemals besetzte Häuser, an denen politische Banner hängen, neben kleinen Bars und wohlhabend wirkenden jungen Familien.
Doch jetzt gibt es dort Ärger – und das nicht zum ersten Mal. Vordergründig geht es um die Haltung eines Kulturzentrums zu Israel und Antisemitismus. Doch darunter schwelt ein Konflikt über die Grundsätze linker Politik.

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