Reform unter Druck

Bürgergeld kostet fast acht Milliarden Euro – und sorgt für Rekord an Widersprüchen

Steigende Verwaltungskosten, umstrittene Reformen, Umbenennung in „Grundsicherung“ und immer mehr Streit vor Gericht: Das Bürgergeld wird zum Politikum.

Menschen stehen vor einem Jobcenter.
Menschen stehen vor einem Jobcenter.Michael Bihlmayer/imago

Das Bürgergeld ist teuer. Genauer gesagt: seine Verwaltung. Die jährlichen Ausgaben belaufen sich auf rund 2000 Euro pro erwerbsfähigem Leistungsbezieher. Allein im Jahr 2025 stiegen damit die Verwaltungskosten auf rund 7,97 Milliarden Euro, wie das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) berechnet hat. Wie kommt dieser Betrag zustande?

Berliner Zeitung

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