Mit Stichtag 31. März dieses Jahres waren in den Gefängnissen der Bundesländer insgesamt 60.343 Menschen inhaftiert. Davon hatten 26.708 nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Das ergibt einen Ausländeranteil von 44,26 Prozent bundesweit. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor.
Demnach schwankt der Anteil der Menschen mit nichtdeutschem Pass in den einzelnen Bundesländern beträchtlich. Laut der Auflistung des Bundesjustizministeriums beträgt er in Thüringen lediglich 22,69 und in Sachsen-Anhalt 23,35 Prozent. In Sachsen macht der Anteil der ausländischen Häftlinge bereits 35,99 Prozent aus.

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