Sachsen-Anhalt

AfD-Vetternwirtschaft: Vorwürfe künstlich skandalisiert? Jetzt spricht Spitzenkandidat Ulrich Siegmund

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stehen Beschäftigungsverhältnisse im AfD-Landesverband in der Kritik. Die Berliner Zeitung konfrontierte die zentralen Akteure mit den Vorwürfen.

Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt
Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahlen 2026 in Sachsen-AnhaltEmmanuele Contini/Berliner Zeitung

Wenige Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD laut Umfragen mit deutlichem Abstand vorn liegt, sieht sich der Landesverband mit Vorwürfen der Vetternwirtschaft konfrontiert. Im Mittelpunkt stehen Beschäftigungsverhältnisse, bei denen Angehörige und enge Vertraute von Parteifreunden in parlamentarischen Büros tätig sein sollen. Die Praxis ist rechtlich zulässig, wird parteiintern und öffentlich jedoch kontrovers diskutiert. Insbesondere deswegen, weil sich die AfD seit ihrer Gründung immer wieder als Gegenentwurf zu einem von ihr kritisierten „Parteifilz“ anderer Parteien positioniert hat.

Berliner Zeitung

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