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Pink kontert Trennungsgerüchte: Wollt ihr nicht lieber über die Epstein-Akten sprechen?

Verschiedene amerikanische Medien hatten berichtet, dass Pink und ihr Ehemann Carey Hart sich nach 20 Jahren Ehe getrennt hätten. Die Sängerin holt zum Gegenschlag aus.

Pink dementiert Trennungsgerüchte
Pink dementiert TrennungsgerüchteGonzales Photo/Terje Dokken/Imago

So kann man Trennungsgerüchte auch kontern: Nachdem verschiedene amerikanische Medien wie People und im Nachgang etwa US Weekly berichtet hatten, dass sich Sängerin Pink und ihr Ehemann Carey Hart nach 20 Jahren Ehe getrennt hätten, reagiert die 46-Jährige auf ihrem Instagram-Account.

Zunächst stellt sie mit einer gehörigen Portion Sarkasmus klar, dass die Trennungsgerüchte jeglicher Grundlage entbehrten: „Mir wurde gerade mitgeteilt, dass ich von meinem Ehemann getrennt bin. Ich wusste das nicht. Danke, dass ihr mich informiert habt. Möchtet ihr das vielleicht auch unseren Kindern sagen? Meiner 14-Jährigen und meinem 9-Jährigen ist das nämlich auch nicht bewusst.“

Carey Hart, Pink und ihre Kinder Willow Sage Hart und Jameson Moon Hart
Carey Hart, Pink und ihre Kinder Willow Sage Hart und Jameson Moon HartJordan Strauss/AP

Es schließt sich eine Medienkritik an, gerichtet an eben jene Publikationen, die unter Berufung auf anonyme Quellen über ihr Privatleben geschrieben haben. Sie fragt, ob man sich nicht lieber auf echte Nachrichten konzentrieren wolle: „Wollt ihr über die Epstein-Akten sprechen? Wollt ihr über systemischen Rassismus sprechen, oder über Frauenfeindlichkeit im Sport, oder wie klasse das Eishockeyteam der Frauen ist, oder dass acht der zwölf Goldmedaillen, die die USA dieses Jahr bei den Olympischen Spielen gewonnen haben, von Frauen geholt wurden?“

Weiter schlägt Pink vor, man könne über ihre Nominierung für die Rock & Roll Hall of Fame berichten. Immerhin hat die Interpretin von Hits wie „Get the Party Started“ und „Trouble“ die Chance, in die Class of 2026 aufgenommen zu werden – neben Künstlern wie Oasis, Mariah Carey, Phil Collins, Shakira und Lauryn Hill, die ebenfalls für die Aufnahme in das legendäre Musikmuseum in Cleveland im Rennen sind.

„Wollt ihr über meine Erfolge reden oder nur über meinen vermeintlichen Untergang?“, fragt Pink in die Kamera und stellt noch mal klar: Die Berichte über die Trennung seien „Fake News“. Ein Begriff, der durch Donald Trump popularisiert wurde, um Medienberichte zu diskreditieren, die ihm kritisch gegenüberstehen. Weswegen Pink wohl noch hinterherschiebt: „Ich hasse diesen Begriff, verdammt noch mal.“

Pink (bürgerlich Alecia Moore) positioniert sich politisch eher im liberalen bis linken Spektrum der USA. Sie ist bekannt für ihre Unterstützung der Demokraten, trat im Wahlkampf 2024 am letzten Abend des Democratic National Convention (DNC) in Chicago auf. Dort sang sie kurz vor der Rede von Kamala Harris zusammen mit ihrer Tochter Willow Sage Hart eine akustische Version ihres Songs „What About Us“.

Als Sängerin wurde Pink mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnet und zählt mit über 50 Millionen verkauften Alben und mehr als 80 Millionen verkauften Singles zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart. Während der X-Games in Philadelphia lernte sie 2001 den Motocross-Fahrer Carey Hart kennen. Bei einem Rennen im Juli 2005 machte sie ihm einen Heiratsantrag. Die Hochzeit fand im Jahr darauf in Costa Rica statt. 2008 gab das Paar seine Trennung bekannt, ließ sich aber nicht scheiden. Im April 2009 erklärte Hart dann, dass beide der Ehe noch eine Chance geben würden. Das Paar hat zwei Kinder.

Auf ihr aktuelles Statement bekommt Pink viel positive Resonanz. Schauspielerin Juliette Lewis applaudiert: „Das ist so eine schöne Antwort.“ Und ein Fan schreibt: „The queen has spoken“ – die Königin habe gesprochen.