Schon vor über 20 Jahren schien Xavier Naidoo es geahnt zu haben: Dieser Weg wird kein leichter sein. Für den heute 54‑jährigen Musiker gestalteten sich die vergangenen Jahre jedoch besonders steinig und schwer. Immer wieder sorgte Naidoo während der Corona-Pandemie für heftige Kritik. Der Vorwurf: Er verbreite krude Verschwörungstheorien, äußere sich fremdenfeindlich und rassistisch.
Nur wenige Jahre nach der Pandemie hört und liest man jedoch immer öfter: Xavier Naidoo hatte recht – zumindest teilweise. Anlass dafür sind die veröffentlichten Akten über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Sie legen kriminelle Netzwerke und die Verbindungen einflussreicher Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft offen und rücken Aussagen in den Fokus, die zuvor als haltlose Verschwörungstheorien galten.

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