Herr Burguete, stimmt es, dass Sie und Ihre Compagnons mit Haferkater 2014 in einem alten Dönerladen in Friedrichshain angefangen haben?
Unser erster Laden in Berlin war tatsächlich in einem ehemaligen Dönerladen in der Nähe vom Boxhagener Platz. Das Haus sollte sechs Monate später abgerissen werden. Wir haben uns ein paar Induktionsplatten besorgt, einen großen Topf draufgestellt und Haferbrei gekocht – ohne zu wissen, ob irgendjemand so etwas kaufen würde. Und am Ende konnten wir dort drei Jahre bleiben. Das ist das Praktische an Berlin: Dinge dauern manchmal länger, als man denkt.
Wir mussten schnell einsehen: Wenn man ein schnelles Frühstücksprodukt anbietet, darf man nicht nur in einem Wohnviertel präsent sein. Morgens eilen die Leute zur Arbeit, und tagsüber ist der Laden leer. Wir mussten also an Orte, an denen ständig Bewegung herrscht.

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