Mode

Berlinerin über mögliches Fast-Fashion-Verbot: „Natürlich bin ich gegen Kinderarbeit“

In Frankreich hat man Fast Fashion den Kampf angesagt und ein Gesetz gegen Shein und Co. verabschiedet. Sollte Deutschland nachziehen? Wir haben uns in Berlin umgehört.

Pop-up-Store in Charlottenburg: Auch in Berlin hatte der chinesische Konzern Shein ein Geschäft.
Pop-up-Store in Charlottenburg: Auch in Berlin hatte der chinesische Konzern Shein ein Geschäft.imago

Die Sonne strahlt – und mit dem ersten heißen Wochenende wächst in Berlin bei vielen der Wunsch nach einer frisch aufgestockten Sommergarderobe. Nicht selten greifen Mode-Fans dabei zu Kleidung von Fast-Fashion-Unternehmen wie Shein oder Temu. Schließlich locken die chinesischen Anbieter mit Mode für den ganz schmalen Taler.

Genau deswegen boomt der Markt für extrem kurzlebige Billigmode. Doch damit soll jetzt Schluss sein, zumindest in Frankreich. Bereits im März des vergangenen Jahres hatte das Unterhaus des französischen Parlaments einen Gesetzentwurf verabschiedet, der gezielt gegen Fast-Fashion-Giganten – vor allem aus China – vorgeht.

Berliner Zeitung

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