Bei ausbleibender Einigung

Vor Atomgesprächen in Genf: Trump droht Iran mit „Konsequenzen“

US-Präsident Trump wird nach eigenen Angaben „indirekt“ an den Gesprächen im Iran beteiligt sein. Die Positionen der beiden Länder liegen weit auseinander.

US-Präsident Donald Trump spricht mit Reportern an Bord der Air Force One.
US-Präsident Donald Trump spricht mit Reportern an Bord der Air Force One.Matt Rourke/AP/dpa

Die USA und der Iran nehmen am Dienstag in Genf indirekte Gespräche über den langjährigen Atomstreit wieder auf. US-Präsident Donald Trump drohte Teheran vorab mit nicht näher benannten „Konsequenzen“, sollte keine Einigung zustande kommen. „Ich glaube nicht, dass sie die Konsequenzen wollen, wenn kein Abkommen zustande kommt“, sagte Trump am Montag an Bord der Air Force One vor Journalisten. Er werde „indirekt“ an den Verhandlungen beteiligt sein.

Die US-Delegation wird vom Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner angeführt, wie das Weiße Haus mitteilte. Auf iranischer Seite leitet Außenminister Abbas Araghtschi die Delegation, berichteten staatliche iranische Medien. Die Gespräche werden laut Reuters wie bereits in der vorherigen Runde über den Oman als Vermittler geführt.

Berliner Zeitung

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