Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) führt weiterhin das Ranking der beliebtesten deutschen Politiker an. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa erreicht Pistorius 5,3 Punkte auf einer Skala von null bis zehn – ein Zuwachs von 0,1 Punkten im Vergleich zur Vorwoche.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verbesserte sich im Ranking um zwei Plätze auf Rang 17, obwohl sein Wert mit 3,4 Punkten unverändert blieb. Der Aufstieg erklärt sich ausschließlich durch das Abrutschen anderer Politiker.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) mit konstanten 4,2 Punkten sowie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit 4,1 Punkten.
Wagenknecht verliert deutlich, Reichinnek steigt auf
Den größten Sprung nach oben machte Linken-Chefin Heidi Reichinnek. Trotz eines leichten Punktverlusts von 0,1 kletterte sie von Platz 15 auf Rang 12 und wird nun mit 3,5 Punkten geführt. BSW-Politikerin Sahra Wagenknecht hingegen rutschte von Platz 12 auf Rang 15 ab. Ihr Wert sank von 3,6 auf 3,4 Punkte.
AfD-Co-Chef Tino Chrupalla verlor ebenfalls an Zustimmung: Seine Bewertung fiel von 3,5 auf 3,2 Punkte, was ihn einen Platz auf Rang 19 kostete. Das Schlusslicht bildet weiterhin Jens Spahn mit unveränderten 3,0 Punkten auf dem letzten der 20 Plätze.
Grünen-Wähler bevorzugen fremde Parteien
Eine Auffälligkeit zeigt sich bei den Grünen-Anhängern: Als einzige Wählergruppe setzen sie keinen Politiker der eigenen Partei an die Spitze. Bei ihnen führt SPD-Minister Pistorius, gefolgt von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und Linken-Chefin Reichinnek. Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner landet bei den eigenen Wählern erst auf Rang vier.


