US-Präsident Donald Trump will am Montag (16 Uhr MESZ) mit Kremlchef Wladimir Putin über den Ukrainekrieg sprechen. In dem vereinbarten Telefonat solle es darum gehen, wie ein Ausweg aus dem „Blutbad“ gefunden werden könne, erklärte der US-Präsident im Vorfeld in seinem Onlinedienst Truth Social. Nach dem Telefonat will Trump nach eigenen Angaben mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Nato-Vertretern sprechen.
Im Vorfeld des Telefonats zwischen Trump und Putin wollten die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Großbritannien nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit dem US-Präsidenten sprechen. Die Staats- und Regierungschefs aus Großbritannien, den USA, Deutschland, Frankreich und Italien hatten am Sonntag in einem Telefonat miteinander „auch die Anwendung von Sanktionen erörtert (...), falls Russland sich nicht ernsthaft auf eine Waffenruhe und Friedensgespräche einlässt“, teilte eine Sprecherin der britischen Regierung in der Nacht
Die Staats- und Regierungschefs aus Großbritannien, den USA, Deutschland, Frankreich und Italien hätten in einem Telefonat „auch die Anwendung von Sanktionen erörtert (...), falls Russland sich nicht ernsthaft auf eine Waffenruhe und Friedensgespräche einlässt“, teilte eine Sprecherin der britischen Regierung in der Nacht mit.
Istanbul-Gespräche endeten ohne Annäherung
Russland und die Ukraine hatten am Freitag zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren direkte Gespräche geführt. Das Treffen in Istanbul endete aber ohne Annäherung in der Frage einer Waffenruhe.
In der Nacht zu Sonntag hat Russland derweil nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters die größten Drohnenangriffe auf die Ukraine seit Kriegsbeginn geflogen. Demnach sollen 273 Drohnen auf das Land abgefeuert worden. Der ukrainische Geheimdienst erklärte, er gehe auch davon aus, dass Moskau im Laufe des Sonntags eine ballistische Interkontinentalrakete abfeuern wolle, um den Westen einzuschüchtern. Eine unmittelbare Reaktion Moskaus auf diese Anschuldigung blieb aus.

