Iran-Konflikt

Trump verschärft Drohung gegen den Iran: „48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht"

Donald Trump droht dem Iran erneut. Der US-Präsident setzt dem Iran ein neues Ultimatum zur Straße von Hormus.

Der US-Präsident stellt ein neues Hormus-Ultimatum an die Mullahs.
Der US-Präsident stellt ein neues Hormus-Ultimatum an die Mullahs.Mark Schiefelbein

US-Präsident Donald Trump hat seine Tonlage gegenüber dem Iran drastisch verschärft. In einem Beitrag auf seiner Plattform TruthSocial erklärte Trump, die Frist eines zuvor gestellten Ultimatums laufe ab. Dem Iran blieben demnach noch 48 Stunden, bevor „die Hölle über sie hereinbricht", so Trump wörtlich.

Trump bezog sich dabei auf eine bereits zuvor formulierte Forderung, in der er dem Iran zehn Tage Zeit gegeben hatte, entweder ein Abkommen mit den USA zu schließen oder die Straße von Hormus zu öffnen. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der strategisch wichtigsten Wasserstraßen der Welt, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels transportiert wird.

„Erinnert euch, als ich dem Iran zehn Tage gab, um ein Abkommen zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen. Die Zeit läuft ab", schrieb Trump. Den Beitrag schloss er mit den Worten „Ruhm sei Gott!".

Bisher keine Reaktion der Mullhahs

Eine offizielle Reaktion der iranischen Regierung auf die jüngste Drohung Trumps liegt bislang nicht vor. Unklar bleibt auch, welche konkreten Maßnahmen die US-Regierung nach Ablauf der genannten Frist ergreifen würde. Die Formulierung lässt sowohl eine Verschärfung bestehender Sanktionen als auch militärische Optionen offen.

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben sich in den vergangenen Wochen erneut zugespitzt. Die Straße von Hormus steht dabei im Zentrum des Konflikts: Der Iran hat in der Vergangenheit wiederholt damit gedroht, die Meerenge zu blockieren, was die globalen Energiemärkte massiv beeinträchtigen könnte.