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Plötzlicher Tod von Rapper Xatar: Jetzt äußert sich die Familie

Der bekannte Rapper stirbt plötzlich im Alter von 43 Jahren: Er hinterlässt seine Ehefrau und Kinder. Nun äußert sich die Familie auf Instagram.

Giwar Hajabi, alias Xatar, verstarb plötzlich im Alter von 43 Jahren.
Giwar Hajabi, alias Xatar, verstarb plötzlich im Alter von 43 Jahren.Georg Wendt/dpa

Der plötzliche Tod des Rappers Xatar hat in der deutschen HipHop-Szene Bestürzung ausgelöst. Am Sonntag äußerte sich seine Familie auf Instagram in einem Beitrag. „Du hast gesungen, auf dem Weg nach oben gibt es keine Abkürzung. Und doch bist Du viel zu schnell von uns gegangen.“ Die Familie sei „fassungslos und in tiefer Trauer“. 

Xatar, der bürgerlich Giware Hajabi hieß, wurde am Donnerstagabend tot in seiner Kölner Wohnung aufgefunden. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt. Er hinterlässt seine Frau. Mit ihr hat er nach früheren eigenen Angaben fünf Kinder. Bis zu seinem Tod lebte er in Köln. Das Paar war seit mehr als 15 Jahren zusammen.

Xatar floh aus dem Iran nach Deutschland

„Du wirst für immer bei uns sein. Als Sohn, als Vater, als Ehemann, als Bruder, als Onkel, als Cousin, als Schwager, als Freund und Künstler“, schrieb die Familie weiter.

Auch sein Plattenlabel, Budde Talent Agency, äußerte sich auf Instagram zu dem plötzlichen Tod des Rappers. „Xatar war weit mehr als ein Ausnahmekünstler – er war ein Visionär mit Herz, Haltung und einer beeindruckenden Lebensgeschichte.“ Sie habe „eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit und eine persönliche Verbundenheit, die weit über das Berufliche hinausging“, verbunden.

Xatar floh als Kind mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland. Sein Werdegang wurde auch bekannt durch Fatih Akins Biopic „Rheingold“ (2022), dessen Drehbuch auf Xatars autobiografischem Roman „Alles oder Nix“ basiert. Das Pseudonym Xatar, unter dem er seit den 1990ern selber rappte, bezieht sich auf das kurdische Wort für Gefahr. Im Jahr 2015 gelang ihm der Durchbruch mit seinem dritten Album „Baba aller Babas“, das es auf Platz eins der deutschen Album-Charts schaffte.