Der plötzliche Tod des Rappers Xatar hat in der deutschen HipHop-Szene Bestürzung ausgelöst. Am Sonntag äußerte sich seine Familie auf Instagram in einem Beitrag. „Du hast gesungen, auf dem Weg nach oben gibt es keine Abkürzung. Und doch bist Du viel zu schnell von uns gegangen.“ Die Familie sei „fassungslos und in tiefer Trauer“.
Xatar, der bürgerlich Giware Hajabi hieß, wurde am Donnerstagabend tot in seiner Kölner Wohnung aufgefunden. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt. Er hinterlässt seine Frau. Mit ihr hat er nach früheren eigenen Angaben fünf Kinder. Bis zu seinem Tod lebte er in Köln. Das Paar war seit mehr als 15 Jahren zusammen.
Xatar floh aus dem Iran nach Deutschland
„Du wirst für immer bei uns sein. Als Sohn, als Vater, als Ehemann, als Bruder, als Onkel, als Cousin, als Schwager, als Freund und Künstler“, schrieb die Familie weiter.
Auch sein Plattenlabel, Budde Talent Agency, äußerte sich auf Instagram zu dem plötzlichen Tod des Rappers. „Xatar war weit mehr als ein Ausnahmekünstler – er war ein Visionär mit Herz, Haltung und einer beeindruckenden Lebensgeschichte.“ Sie habe „eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit und eine persönliche Verbundenheit, die weit über das Berufliche hinausging“, verbunden.

