Seit 1984 wird an jedem zweiten Wochenende im Juni der „Tag des Gartens“ gefeiert. Die Initiative des Bundesverbandes der Kleingartenvereine zielt darauf ab, die Bürgerinnen und Bürger in die Gärten, insbesondere die Kleingärten, der Städte und Gemeinden zu führen, berichten die Gartenfreunde Pankow auf ihrer Webseite. In diesem Jahr findet der „Tag des Gartens“ mit einem vielseitigen Fest in Späthsfelde im Bezirk Treptow-Köpenick statt, einem Gebiet mit über 100 Jahre alten Kleingärten, deren Zukunft jedoch aufgrund von Bebauungsüberlegungen ungewiss ist, so der Beitrag.
Die Veranstaltung wird in diesem Jahr bereits am 1. Juni ausgetragen, um der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft Rechnung zu tragen. Da dieser Tag auch als Internationaler Tag des Kindes gilt, unterstreiche er die verbindende Rolle des Gärtnerns zwischen den Generationen.
Gärten sind Ausdruck und Spiegelbild der Kultur eines Volkes und seit der Industrialisierung Europas ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur, heißt es in der Mitteilung. Sie bieten den Menschen in den Städten Raum zum Atmen und Gelegenheit zum körperlichen Ausgleich und zur Entspannung. Gärten sind Orte für den Anbau von Obst und Gemüse zur Eigenversorgung, der Kreativität und Ausdruck der Lebensfreude. Sie tragen zur Artenvielfalt bei und dienen als Begegnungsstätten mit der Natur.


