Bis kurz vor Jahresende registrierte die Berliner Polizei 37 Todesopfer im Straßenverkehr. Damit liegt die Zahl unter dem Niveau der Vorjahre: 2024 verunglückten 55 Menschen tödlich, 2023 waren es 33, in den beiden Jahren zuvor 34 und 40, wie die Polizei mitteilt. Die Statistik zeigt seit Jahren Schwankungen zwischen etwa 30 und 60 tödlichen Unfällen.
Auffällig ist laut Polizei die hohe Zahl der tödlich verunglückten Senioren. Von den 37 Verkehrstoten im laufenden Jahr waren 22 Menschen über 65 Jahre alt. Das entspricht rund 60 Prozent aller Todesopfer. Die Gründe dafür sind laut Polizei bekannt: Die Bevölkerung wird älter, bleibt aber weiterhin mobil – sei es mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
Viele Fußgänger unter den Opfern
Radfahrer sind in diesem Jahr weniger häufig von tödlichen Verkehrsunfällen betroffen als in den Vorjahren. Stattdessen wurden unter den Opfern viele Fußgänger gezählt. Insgesamt starben 17 Fußgänger, 8 Autoinsassen, 5 Motorrad- oder Rollerfahrer und ebenfalls 5 Radfahrer. Zwei weitere Todesfälle betreffen Menschen, die mit anderen Verkehrsmitteln unterwegs waren.
Die Berliner Polizei sieht die Zahlen als Hinweis darauf, dass ältere Menschen im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Sie verweist darauf, dass die zunehmende Lebenserwartung und die aktive Teilnahme am Straßenverkehr zu einem höheren Risiko führen können. Die Behörde veröffentlicht regelmäßig Präventionshinweise, um insbesondere ältere Verkehrsteilnehmer auf Gefahren hinzuweisen und das Unfallrisiko zu senken.


