Die Polizei hat zwei Männer festgenommen, die versucht haben sollen, Schiffe der deutschen Marine in Hamburg beschädigt zu haben. Die Vorwürfe richten sich gegen einen rumänischen und einen griechischen Staatsbürger. Ausschlaggebend für die vollstreckten Haftbefehle sei eine versuchte Sabotagehandlung an der Korvette „Köln“ gewesen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.
Die Arbeiter sollen am Hamburger Hafen versucht haben, Korvetten der Bundesmarine zu sabotieren. Die Verdächtigen seien in Hamburg sowie in einem Dorf in Griechenland festgenommen worden.
Sabotage an Schiffen der Bundeswehr: Durchsuchungen in mehreren Ländern
Ermittler durchsuchten Wohnungen der Beschuldigten in Hamburg, Rumänien und Griechenland. Die Beschuldigten sollen vergangenes Jahr während ihrer Tätigkeit im Hamburger Hafen mehrere für die Marine bestimmte Schiffe manipuliert haben.
Laut Generalstaatsanwaltschaft hätten die Taten zu erheblichen Schäden an den Schiffen oder zu deren verspätetem Auslaufen führen können. Die Beschuldigten sollen, teils allein, teils gemeinschaftlich handelnd, über 20 Kilogramm Strahlkies in den Motorblock eines der Schiffe eingebracht, Frischwasserzuleitungen zerstochen, Tankdeckel von Treibstofftanks entfernt und Sicherungsschalter der Schiffselektronik deaktiviert haben. Dies hätte zu erheblichen Schäden an den Schiffen führen können.
