Rund 64.300 Menschen haben 2025 einen neuen Ausbildungsvertrag zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann abgeschlossen – acht Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt befanden sich zum Jahresende rund 158.000 Personen in einer Pflegeausbildung, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.
Das ist der höchste Stand seit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung 2020, bei der die zuvor getrennten Ausbildungsgänge in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege sowie der Kinderkrankenpflege zusammengelegt wurden. Zusätzlich begannen rund 800 Studierende ein Pflegestudium an Hochschulen; dieses wird seit 2024 vergütet und finanziert.
Laut dem Arbeitgeberverband-Pflege ist die Pflegeausbildung damit die beliebteste in ganz Deutschland. Der Verband verwies darauf, dass etwa die Kraftfahrzeugmechatronik nach den zuletzt verfügbaren Zahlen nur auf gut 24.000 neue Auszubildende kam.
Frauen weiterhin deutlich in der Überzahl
71 Prozent der neuen Verträge schlossen Frauen ab, 29 Prozent Männer. Allerdings wuchs die Zahl männlicher Auszubildender mit 15 Prozent deutlich stärker als die der Frauen mit sechs Prozent. Seit 2020 stieg der Männeranteil um fünf Prozentpunkte. 18.500 Männer schlossen 2025 einen Pflegeausbildungsvertrag ab.


