In Berlin-Kreuzberg ist es in der Nacht zu Freitag zu einem schweren Unfall gekommen. Ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge fuhr der 19-jährige Fahrer eines VW-Polo mit stark erhöhter Geschwindigkeit durch die Tempo-30-Zone in der Alexandrinenstraße, als er an der Kreuzung Alexandrinenstraße/Ritterstraße den fahrenden VW Bus einer Frau streifte. Wie die Berliner Polizei mitteilte, missachtete die 30-jährige Fahrerin des VW-Busses ein Stoppschild. Durch den Aufprall mit dem Auto der Frau drehte sich der VW Polo, kollidierte mit einem Lichtmast und krachte anschließend in mehrere geparkte Autos.
Zeugen sprachen der Berliner Zeitung vor Ort gegenüber von einer „ungeheuren Geschwindigkeit“. Der Fahrer des VW-Polo, vier Insassen des Autos sowie die 30-Jährige wurden durch den Aufprall verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Tumult am Unfallort in Kreuzberg
Bei den Mitfahrenden des VW-Polo handelte es sich um drei 18-Jährige und einen 17-Jährigen. Der 19-jährige Fahrer erlitt erhebliche Arm- und Kopfverletzungen. Sein 18-jähriger Beifahrer, der zeitweise eingeklemmt war, trug ebenfalls eine erhebliche Kopfverletzung davon. Die übrigen Insassen, sowie die 30-jährige Fahrerin des VW-Wohnwagens sollen Verletzungen leichterer Natur erlitten haben.
Durch den Unfall wurden drei geparkte Autos – ein Renault, ein Volvo sowie noch ein Mercedes – aufgeschoben und beschädigt. Bei dem Unfall versammelten sich rund 60 Schaulustige an der Einsatzstelle, die Berliner Polizei hielt diese auf Abstand.


