Streit um Arktisinsel

Nach Trumps Kehrtwende: Was über den Grönland-Deal bekannt ist

US-Präsident Trump stellt eine Einigung zu Grönland in Aussicht. Einem Bericht zufolge werden zusätzliche Rechte für das US-Militär auf der Insel diskutiert.

Boote liegen im Hafen von Grönlands Hauptstadt Nuuk.
Boote liegen im Hafen von Grönlands Hauptstadt Nuuk.Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Nach der Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, im Streit um Grönland auf zusätzliche Strafzölle zu verzichten, werden erste Details über Vorschläge bekannt, die bezüglich der Arktisinsel derzeit diskutiert werden. Die New York Times berichtete unter Berufung auf acht hochrangige Diplomaten- und Sicherheitsvertreter von drei Punkten eines möglichen Grönland-Kompromisses.

Diskutiert wird demnach die Einrichtung einer großen Nato-Mission in der Arktis unter dem Arbeitstitel „Arctic Sentry“, die ähnlich den Nato-Missionen im Baltikum und Osteuropa den Einfluss Russlands eindämmen soll. Zudem sollen Nicht-Nato-Länder keine Rechte zum Abbau Seltener Erden erhalten, insbesondere Russland und China.

Berliner Zeitung

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