Kriminalität

Messerstechereien in Neukölln, Moabit und Friedrichshain: Mehrere Verletzte

In der Nacht zu Mittwoch werden mehreren Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen Stichverletzungen hinzugefügt. Ein Mann muss notoperiert werden.

Vor einer Bar in Moabit wurde ein Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.
Vor einer Bar in Moabit wurde ein Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.Axel Billig / Pressefoto Wagner

In Neukölln sind in der Nacht auf Mittwoch drei Männer von einem Unbekannen verletzt worden. Wie die Berliner Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte wurden gegen 22.30 Uhr in die Hermannstraße alarmiert.

Dort trafen sie auf einen 35-jährigen, einen 31-jährigen und einen 25-jährigen Mann mit Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen mehrere Unbekannte die Männer zuvor körperlich angegriffen und dabei auch Reizgas sowie eine Machete eingesetzt haben.

Mann vor Bar in Friedrichshain-Kreuzberg mit Messer verletzt

Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen in unbekannte Richtung. Rettungskräfte brachten den 35- und den 31-Jährigen zur stationären Behandlung ihrer Schnittverletzungen im Rumpf- und Beinbereich in ein Krankenhaus. Der 25-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung seiner Augenreizung seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ebenfalls in der Nacht zu Mittwoch kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern vor einem Lokal in Friedrichshain-Kreuzberg. Wie die Berliner Polizei mitteilte, soll ein 30-Jähriger zuvor zweimal eines Lokals in der Krossener Straße verwiesen worden sein.

Im Eingangsbereich der Bar soll sich dann gegen 0.50 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen ihm und einem 49-Jährigen entwickelt haben, die sich dann auf den Gehweg vor dem Lokal verlagerte.

Der 49-Jährige stellte anschließend Schnitt- beziehungsweise Stichwunden an seinem Oberschenkel fest. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Den tatverdächtigen 30-Jährigen nahmen Einsatzkräfte im Kreuzungsbereich Gabriel-Max-Straße/Wühlischstraße fest, nachdem sie beobachtet hatten, dass er sich bei der Flucht eines Messers entledigt hatte. Er musste sich einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen und den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Am Mittwochmorgen kam es zudem in Moabit zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt wurde. Gegen 4 Uhr soll es in einer Bar in Alt-Moabit zwischen einem 25-Jährigen und der Wirtin zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Ein 30-Jähriger soll dann versucht haben, den Streit zu schlichten. Vor dem Lokal soll der jüngere Mann den 30-Jährigen mit einem Messer verletzt haben. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert wird. Den tatverdächtigen 25-Jährigen nahmen Einsatzkräfte fest und brachten ihn in Polizeigewahrsam. Die weiteren Ermittlungen dazu übernahm die Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin.