Frühere Außenministerin

Konkurrenz zur UN? Baerbock sieht begrenzte Rolle für Trumps Friedensrat

Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, äußert sich zu Trumps Friedensrat. Es gebe bereits eine Organisation, die den Frieden weltweit sichern soll.

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und frühere deutsche Außenministerin Annalena Baerbock
Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und frühere deutsche Außenministerin Annalena BaerbockEvan Schneider/UN/XinHua/dpa

Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, hat sich zu dem Vorstoß des US-Präsidenten Donald Trump geäußert, einen sogenannten „Friedensrat“ ins Leben zu rufen. Das Gremium soll zunächst den Waffenstillstand im Gazastreifen absichern und den Wiederaufbau überwachen. Langfristig will Trump den Rat jedoch als Instrument zur Lösung „globaler Konflikte“ etablieren.

Die ehemalige deutsche Außenministerin hält dieses Vorhaben für nicht notwendig. Es gebe bereits „eine internationale Organisation, deren zentrale Aufgabe und Ziel es ist, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren“, sagte Baerbock am Rande des Weltwirtschaftsforums der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Berliner Zeitung

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