Damit leerstehende Einkaufszentren mit sozialer Infrastruktur ausgestattet werden können, hat die Initiative „Sorge ins ParkCenter“ die Bürger zu einer Veranstaltung am Samstag eingeladen. Bei einer Konferenz mit dem Titel „Shoppingmalls zu Sorgezentren – Wege zur sorgenden Stadt“ in Berlin sollen die Chancen leerstehender Einkaufszentren erörtert werden. Angesichts zahlreicher teilweise oder gänzlich leerstehender Einkaufszentren in innerstädtischen Bereichen und Kiezen sieht die Initiative ein großes Potenzial, diese Flächen für die Gemeinschaft zu nutzen.
Im Fokus der Veranstaltung steht die Nutzung des weitgehend leeren Parkcenters in Berlin-Treptow, um neue Netzwerke für soziale Dienstleistungen wie Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung und Beratungsstellen zu schaffen. Die Diskussion wird sich um die lokalen Bedürfnisse und die notwendigen Infrastrukturen drehen, die eine „sorgende Stadt“ ausmachen. Zudem soll erörtert werden, wie Sorgezentren gemeinwirtschaftlich organisiert und langfristig gesichert werden können und welche Schritte erforderlich sind, um diese Orte in gesellschaftliche Hand zu überführen. Es sollen außerdem Fragen behandelt werden wie: Welche Bedarfe gibt es vor Ort? Welche Vorbilder gibt es in anderen Städten?
Organisiert wird die Veranstaltung von Helle Panke in Kooperation mit der Initiative „Sorge ins ParkCenter“, Aktiven aus der Care-Arbeit und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel der Landeszentrale für politische Bildung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Interessierte können sich unter diesem Link verbindlich anmelden, um das ausführliche Programm und den genauen Veranstaltungsort zu erhalten. Eine Kinderbetreuung wird vor Ort angeboten.
Quelle: Blättchen der Linksfraktion in Treptow-Köpenick


