Mobilität

EU-Neuzulassungen 2025: Deutsche Autobauer dominieren den Markt

Im Jahr 2025 wurden in der EU erstmals mehr Hybrid- und Elektrofahrzeuge zugelassen als reine Verbrenner. Deutsche Konzerne führen im Autoabsatz.

Der EU-Automarkt wird von Elektroautos und deutschen Konzernen dominiert.
Der EU-Automarkt wird von Elektroautos und deutschen Konzernen dominiert.Hendrik Schmidt / dpa

Der europäische Automobilmarkt hat sich im vergangenen Jahr weiter in Richtung elektrifizierter Antriebe verschoben. Wie der europäische Herstellerverband ACEA am Montag mitteilte, wurden 2025 insgesamt rund 10,8 Millionen Neuwagen in der EU zugelassen. Damit stieg der Absatz um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtzahlen liegen damit allerdings weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie.

Hybridfahrzeuge und E-Autos dominieren den Markt

Hybridfahrzeuge etablierten sich als beliebteste Antriebsart bei europäischen Käufern. Mit fast 35 Prozent dominiert diese Antriebsart den europäischen Automarkt. Auch E-Autos legten kräftig zu. Ihr Marktanteil kletterte von 13,6 Prozent im Vorjahr auf 17,4 Prozent 2025. Insgesamt wurden rund 1,88 Millionen reine Elektroautos neu zugelassen. Deutschland verzeichnete dabei mit einem Plus von 43,2 Prozent das stärkste Wachstum unter den großen EU-Märkten. Damit machen Hybridautos und reine E-Autos über die Hälfte des Absatzes aus – Tendenz schnell steigend.

Nur noch ein Viertel der Autos fährt ausschließlich mit Benzin. Am stärksten verlieren Dieselfahrzeuge. Deutlich weniger als zehn Prozent der neuen Fahrzeuge haben noch diesen Antrieb. Damit beschleunigt sich der Abwärtstrend von Benzin- und Dieselfahrzeugen. Die Zulassungen von Benzinern sanken um 18,7 Prozent, bei Dieselfahrzeugen betrug der Rückgang sogar 24,2 Prozent. Den stärksten Einbruch verzeichnete Frankreich mit einem Minus von 32 Prozent.

Deutsche Autokonzerne sind Marktführer in Europa

Bei den Marktanteilen verändert sich hingegen nur wenig. Absoluter Marktführer ist die Volkswagen-Gruppe mit fast 27 Prozent Marktanteil. Knapp 260.000 konnte der Konzern verkaufen. Werden BMW (7,2 Prozent Marktanteil) und Mercedes-Benz (6 Prozent) hinzugerechnet, stammen 40 Prozent der EU-Neuzulassungen von deutschen Autokonzernen.

Stellantis (Frankreich/USA) und Renault (Frankreich) liegen gleichauf und kommen zusammen auf fast denselben Absatz wie VW. Chinesische Anbieter erreichen auf nicht einmal 4 Prozent Marktanteil. Wobei ihr Absatz weitgehend stagniert. (mit AFP)