Zugverkehr

Deutsche Bahn: Regioverkehr zwischen Magdeburg und Berlin ab Sonntag normal

Nach monatelangen Einschränkungen fahren ab 1. März wieder Züge auf der wichtigen Ost-West-Strecke. Der Grund für die Störung war ein Stellwerksbrand im vergangenen Jahr.

Das ursprüngliche Fern- und Nahverkehrsangebot auf der Strecke zwischen Magdeburg und Berlin wird wieder hergestellt.
Das ursprüngliche Fern- und Nahverkehrsangebot auf der Strecke zwischen Magdeburg und Berlin wird wieder hergestellt.Sina Schuldt/dpa

Reisende zwischen Magdeburg und Berlin können aufatmen: Die Deutsche Bahn hat die technische Kopplung der Stellwerke Biederitz und Möser fristgerecht abgeschlossen, um den Ausfall des im September 2025 durch einen Brand zerstörten Stellwerks in Gerwisch teilweise auszugleichen. Ab dem 1. März 2026 verdoppelt sich die Kapazität auf der Strecke – bis zu sechs Züge pro Stunde und Richtung sind dann wieder möglich, teilte die Deutsche Bahn mit.

Damit wird das ursprüngliche Fern- und Nahverkehrsangebot auf der Verbindung wiederhergestellt. Konkret kehren die Regionalbahnlinie RB40 der DB Regio und die Regionalexpresslinie RE1 der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) in den regulären Stundentakt zurück.

Eine der meistgenutzten Ost-West-Verbindungen

Für die technische Umsetzung war eine nächtliche Sperrung der Strecke erforderlich. Die Deutsche Bahn erklärte, dass die notwendigen Arbeiten zur Kopplung der beiden benachbarten Stellwerke im vorgesehenen Zeitrahmen pünktlich fertiggestellt worden seien.

Der Brand im Stellwerk Gerwisch im September 2025 hatte den Bahnverkehr auf einer der meistgenutzten Ost-West-Verbindungen Deutschlands massiv beeinträchtigt. Da das zerstörte Stellwerk für die Steuerung des Zugverkehrs auf dem betroffenen Streckenabschnitt zuständig war, musste die Kapazität drastisch reduziert werden. Die nun umgesetzte Lösung – die technische Kopplung der Stellwerke in Biederitz und Möser – kompensiert den Ausfall der Gerwischer Anlage zumindest teilweise und ermöglicht die Rückkehr zum Regelbetrieb.