Etwa 30 Menschen sind am Sonntag vor dem Bundestag in Berlin gegen die Politik der Bundesregierung auf die Straße gegangen. Demonstrierten am Samstag noch 150.000 Menschen gegen Rechtsextremismus im Regierungsviertel, richtete sich die kleine Demo am Folgetag gegen die Ampelregierung. 50 Personen waren ursprünglich angemeldet gewesen, die Demo lief ab 14 Uhr. Die Polizei sprach von einem ruhigen Verlauf.
Das Motto lautete „Die Ampel muss weg“. „Wir sind freie Menschen, keine Sklaven und fordern den sofortigen Rücktritt der Bundesregierung“, hieß es weiter. Der Verein „Free People Germany“ hatte den Protest angemeldet, sammelt Unterschriften für den Rücktritt der Ampelregierung.
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Es war der erste von vier Demonstrationsterminen. Weitere sind am 3. März und 7. April, jeweils von 14 bis 16 Uhr. Zum vierten Mal will die Gruppe am 1. Mai ihren Unmut zeigen. „An diesem Tag sind wir alle gefragt“, sagte der Organisator. „Kommt alle nach Berlin.“
Manche Teilnehmer sagten, dass sie kein Vertrauen mehr in die Presse haben, die meisten sind Impfgegner. Die Pandemie und ihre Haltung dazu solle niemand erwähnen, während ein Video von der Demonstration für YouTube aufgenommen wird, warnte der Organisator. Sonst würde die Plattform es möglicherweise sperren.

Eine Frau ärgerte sich darüber, dass Medien die Demonstration am Samstag größer angekündigt haben als diese. „Gestern wurden ja bezahlte Leute angekarrt“, sagte sie. In der Schule seien Plakate für die Demo gegen rechts gemalt worden, das wüsste sie von Bekannten. „Die Schüler werden mit Noten bezahlt.
In den Sozialen Medien kursierten Behauptungen, Demonstranten seien für die Teilnahme der Demos gegen rechts bezahlt worden. Ursprung dieser Geschichte ist eine Anzeige für Statisten, die laut BR aber nicht aktuell ist und sich nicht auf die Demonstration am 21. Januar bezieht. Gesucht wurden die Statisten für einen Videodreh im Oktober 2022.
