DDR-Kultmoped

„Beleidigung unseres Namens“: Simson-Erben wehren sich gegen die AfD

Die zu Zeiten der DDR produzierten Mopeds sind für viele Liebhaber Kult. Auch AfD-Politiker nutzten sie für den Wahlkampf. Doch dagegen wehrt sich die Familie jetzt.

Björn Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen, ließ sich auf einer Simson ablichten.
Björn Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen, ließ sich auf einer Simson ablichten.Bodo Schackow/dpa

Die Nachfahren der jüdischen Familie Simson aus Thüringen, haben die Vereinnahmung der Moped-Marke durch die AfD scharf kritisiert. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte ein Sprecher der heute in den USA lebenden Familie: „Wir empfinden jegliche Verbindung mit der AfD als abstoßend und als eine Beleidigung unseres Namens“.

„Meine Familie und ich lehnen extremistische Ideologien entschieden ab und wollen die Inbesitznahme unseres Namens durch die AfD nicht hinnehmen.“ Der Name Simson dürfe unter keinen Umständen zum Symbol der AfD werden.

Berliner Zeitung

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