Der US-amerikanische Schauspieler und Kampfkünstler Chuck Norris ist tot. Wie das US-Promiportal TMZ berichtet, starb Norris am Donnerstagmorgen auf Hawaii. Seine Familie bestätigte den Tod in einer Erklärung auf Instagram.
„Mit schwerem Herzen teilt unsere Familie den plötzlichen Tod unseres geliebten Chuck Norris gestern Morgen mit“, heißt es in dem Statement der Angehörigen. Norris sei friedlich im Kreise seiner Familie eingeschlafen. Nähere Angaben zu den Todesumständen machte die Familie nicht. Man wolle die genauen Umstände privat halten, teilten die Hinterbliebenen mit.
Dem Tod ging laut einem Bericht der britischen Zeitung The Sun ein medizinischer Notfall voraus, in dessen Folge Norris in ein Krankenhaus auf Kauai gebracht wurde. Die genaue Art des Notfalls ist nicht bekannt. Noch am Mittwoch soll Norris auf der Insel trainiert haben, wie TMZ berichtete. Nach der Einlieferung ins Krankenhaus soll er zunächst noch Witze gerissen und guter Stimmung gewesen sein.
Nur wenige Tage nach seinem 86. Geburtstag
Der Tod kam nur wenige Tage nach Norris' 86. Geburtstag am 10. März. Zu diesem Anlass hatte er auf Instagram ein Video geteilt, das ihn beim Sparring mit einem Trainer zeigte. „Ich altere nicht. Ich steige ein Level auf“, schrieb er dazu. „Ich bin dankbar für ein weiteres Jahr, gute Gesundheit und die Möglichkeit, weiterhin das zu tun, was ich liebe.“
Norris, mit bürgerlichem Namen Carlos Ray Norris, diente zunächst in der US-Luftwaffe, bevor er mehrere Kampfsportmeisterschaften gewann und eine eigene Kampfkunstdisziplin namens Chun Kuk Do gründete. Seinen Weg nach Hollywood fand er im Jahr 1972 an der Seite von Bruce Lee im Film „The Way of the Dragon“.
Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die Action-Filme „The Delta Force“ und „Missing in Action“. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch die CBS-Fernsehserie „Walker, Texas Ranger“ bekannt, in der er die Hauptrolle des Cordell Walker spielte.
Im Internet wurde Norris darüber hinaus zur Kultfigur durch unzählige sogenannte „Chuck-Norris-Fakten“ – humoristische Übertreibungen seiner vermeintlichen Unbesiegbarkeit.


