Die Berliner Bäderbetriebe haben ihr Preismodell für Stammgäste geändert. Ab Februar ersetzt ein flexibles Abo-System die bisherige Jahreskarte Bädercard. Für einen Großteil der regelmäßigen Schwimmer sinken die Kosten, während Inhaber ermäßigter Karten künftig mehr zahlen müssen, wie die Berliner Bäder-Betriebe mitteilten.
Das neue System bietet drei unterschiedliche Tarife. Der günstigste Basis-Tarif kostet 30 Euro monatlich, umgerechnet 360 Euro im Jahr. Damit können Nutzer zweimal wöchentlich in Bädern der Kategorien 2 und 3 schwimmen. Der ermäßigte Preis liegt bei 276 Euro jährlich.
Wer häufiger oder in allen Bädern schwimmen möchte, greift zum Flex-Tarif für 38 Euro im Monat oder 456 Euro im Jahr. Die ermäßigte Variante kostet 360 Euro. Der Plus-Tarif für 70 Euro monatlich beziehungsweise 840 Euro jährlich erlaubt zusätzlich die Mitnahme einer Begleitperson. Ermäßigt werden dafür 648 Euro fällig.
Die bisherige Bädercard schlug mit 495 Euro im Jahr zu Buche, ermäßigt mit 275 Euro. Damit zahlen Nutzer des Basis-Tarifs künftig 135 Euro weniger als zuvor. Beim Flex-Tarif beträgt die Ersparnis noch 39 Euro. Für Bezieher ermäßigter Tarife steigen die Preise hingegen: Der ermäßigte Flex-Tarif kostet 85 Euro mehr als die alte ermäßigte Bädercard.
Abos nur online erhältlich
Die Abos können im Internet unter berlinerbaeder.de gekauft werden. Sie haben eine Mindestlaufzeit von drei Monaten und beginnen am ersten Tag eines Monats. Sie lassen sich sechs aufeinanderfolgende Monate pausieren, also etwa in der Sommer- oder der Wintersaison. Eine Besonderheit des neuen Modells: Kunden können ihr Abo bis zu sechs aufeinanderfolgende Monate pausieren – etwa während der Sommer- oder Wintersaison.


