Berlin

Berliner Bäderbetriebe: Deutlich weniger Besucher – doch das lag nicht nur am Wetter

Die Schwimmbäder waren diesen Sommer deutlich schlechter besucht als im Vorjahr. Dafür gibt es zwei Gründe.

Die Berliner Schwimmbäder verzeichneten diesen Sommer einen deutlichen Besucherrückgang.
Die Berliner Schwimmbäder verzeichneten diesen Sommer einen deutlichen Besucherrückgang.Fabian Sommer/dpa

Die Berliner Bäderbetriebe (BBB) waren diesen Sommer deutlich schlechter besucht – rund 560.000 Badegäste weniger als im Vorjahr. Die BBB sehen in dem kühlen Wetter einen Hauptgrund für den deutlichen Besucherrückgang in der Freibadsaison 2025, wie der RBB24.de berichtet. Insgesamt besuchten rund 1,4 Millionen Badegäste in diesem Sommer die Freibäder der Hauptstadt.

Doch neben dem durchwachsenen Sommer gab es noch einen weiteren Grund für den Besucherrückgang. Die Bäderbetriebe mussten in diesem Sommer drei Millionen Euro Energiekosten einsparen und verzichteten weitgehend auf fossile Heizenergie. Wie eine Sprecherin gegenüber RBB24.de mitteilte, wurden vier Becken in drei Bädern auf 22 Grad Celsius beheizt. Andere Becken wurden nur durch Sonnenwärme erwärmt, zum Teil unterstützt durch Solar-Absorberanlagen.

Badesaison insgesamt friedlich verlaufen

Am kühlsten sei das Wasser im Bad am Olympiastadion gewesen. Dort gebe es keine technische Hilfe zur Erwärmung des Wassers und das Bad liege in den Vormittagsstunden im Schatten.

Entscheidend für die Anzahl der Besucher sei aber das Wetter, wie die BBB mitteilte. Das hätten interne Analysen gezeigt.

Nach Angaben der Bäderbetriebe sei die Saison insgesamt friedlich verlaufen. Die Zahl der ausgesprochenen Hausverbote sei um 44 Prozent auf 143 gesunken. Das weiterentwickelte Sicherheitskonzept mit Ausweispflicht, Taschenkontrollen und zeitlich gestaffeltem Einlass bei Online-Tickets habe zur Entspannung der Situation beigetragen.