Heizungsstopp in den Sommerbädern

Protest gegen Berliner Bäder-Betriebe: „Wir lassen uns nicht kaltstellen“

Der Senat hat den Heizkostenzuschuss für die Freibäder gestrichen. Die Stammgäste protestieren gegen das „Eiswasser“ – auch mit einer Spendensammlung.

Schwimmmeister Thomas Halle überprüft das Wasser im Sportbecken des Sommerbades Kreuzberg. Nur eines der drei Becken des Prinzenbades wird in diesem Jahr beheizt.
Schwimmmeister Thomas Halle überprüft das Wasser im Sportbecken des Sommerbades Kreuzberg. Nur eines der drei Becken des Prinzenbades wird in diesem Jahr beheizt.dpa

Der Protest formiert sich längst nicht mehr nur im Internet, sondern auch auf der Straße. „Wir wollen 21 Grad warmes Wasser im Sommerbad!“, steht auf großen Zetteln im Kiez zwischen Hermannplatz und Columbiadamm. „Wegner, Rupprecht und Kleinsorg sollen ins Eiswasser!“ Die Empörung richtet sich gegen den Sparkurs des Senats mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) an der Spitze sowie gegen die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) mit der Vorständin Marie Rupprecht und dem Vorstandsvorsitzenden Johannes Kleinsorg. Die BBB erhalten von der klammen Landesregierung in diesem Jahr weniger Geld, gänzlich gestrichen wurde der in den Jahren 2023 und 2024 gezahlte Heizkostenzuschuss. Damit fehlen den Bäder-Betrieben drei Millionen Euro, die eingeplant waren.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar