Berlin

Berliner Spreepark: Riesenrad im Plänterwald steht wieder – doch bis zur Eröffnung dauert es noch

Gute Nachrichten aus Treptow-Köpenick. Das Riesenrad im Plänterwald ist wieder zurück.

Das Riesenrad ist nach umfassender Sanierung wieder zurück im Berliner Plänterwald (Archivbild).
Das Riesenrad ist nach umfassender Sanierung wieder zurück im Berliner Plänterwald (Archivbild).IMAGO

Der Bezirk im Südosten Berlins hat eines seiner bekanntesten Wahrzeichen zurück – das Riesenrad im Plänterwald. Dieses wurde aufgrund der Sanierung des Spreeparks abgebaut. Dann ging es nach Polen, wo es umfassend saniert wurde. Und jetzt ist es wieder zurück an seinem Platz und weithin sichtbar, wie Berlin-Live berichtet.

Im Jahr 2021 wurde das betagte Riesenrad im Zuge der Sanierung des Spreeparks abgebaut. Zunächst wurden die Einzelteile vor Ort gelagert, ehe sie im Jahr 2024 nach Polen abtransportiert wurden. Dort erfolgte dann die Sanierung.

Mitte September begann dann der Wiederaufbau des Riesenrads. Stahlseile wurden montiert, die Stützen aufgerichtet und zuletzt alle 40 Speichen montiert. Jetzt ist es wieder von weitem zu sehen. Allerdings fehlen noch die Gondeln. Aber auch der Spreepark, in dem das alte und neue Wahrzeichen des Bezirks steht, ist noch lange nicht fertig.

Eröffnung des Spreeparks ist für Frühjahr 2027 geplant

Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2027 geplant. Die Hauptbaumaßnahmen sollen im kommenden Jahr 2026 abgeschlossen sein. Hierzu zählt auch die Errichtung eines kreisrunden Wasserbeckens unterhalb des Riesenrads, das auch zur Bewässerung der Grünanlagen genutzt werden soll. Neben der Speicherung des Regenwassers soll das Rückhaltebecken auch der Abkühlung des Mikroklimas dienen.

Neben dem Riesenrad soll es im neuen Berliner Spreepark unter anderem auch ein Amphitheater für rund 380 Menschen geben. Auch ist ein Begegnungs- und Veranstaltungszentrum in der ehemaligen Werkhalle geplant. Dort, wo einst das „Englische Dorf“ war, soll eine Event-Location für 350 Menschen in Holzbauweise entstehen – inklusive Kiosk-Gastronomie. Das Dach ist so gestaltet, dass Regenwasser abgeleitet und gespeichert werden kann.

Bis es so weit ist, müssen sich die Besucher also noch ein wenig gedulden. Wie hoch der Eintrittspreis sein wird, ist noch nicht bekannt.