Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, wäre die CDU/CSU mit 26 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Politbarometers.
Die AfD würde mit 24 Prozent der Stimmen weiterhin auf Platz zwei landen. Ebenfalls unverändert ist die SPD, die der Umfrage zufolge weiterhin bei 15 Prozent liegt.
Die Grünen würden sich mit zwölf Prozent leicht um einen Prozentpunkt verschlechtern, die Linke hingegen würde einen Prozentpunkt hinzugewinnen und so elf Prozent der Stimmen erzielen.
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • Forschungsgruppe Wahlen / ZDF (Projektion): CDU/CSU 26 % | AfD 24 % | SPD 15 % | GRÜNE 12 % | DIE LINKE 11 % | Sonstige 12 %
— Wahlrecht.de (@Wahlrecht_de) February 27, 2026
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Alle anderen Parteien, darunter auch das BSW und die FDP, bekämen zusammen zwölf Prozent, darunter ist allerdings keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Mit diesem Ergebnis hätte die schwarz-rote Regierungskoalition nach wie vor keine parlamentarische Mehrheit.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist der Umfrage zufolge weiterhin der beliebteste Politiker. Mit großem Abstand folgen nach wie vor Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Die Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) verschlechtert sich deutlich. Auf sie folgen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, sind bei den befragten Wählern ebenfalls eher unbeliebt. Ebenso die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Schlusslicht bleibt Alice Weidel (AfD).
Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten bewerten die Arbeit des Bundeskanzlers als eher schlecht, 43 Prozent stellen ihm ein gutes Zeugnis aus. Damit fällt die Bewertung von Merz etwas besser aus als zuletzt. Groß ist die Skepsis gegenüber Merz in seiner Funktion als Parteivorsitzender der CDU: Nur rund ein Drittel (34 Prozent) der Befragten glaubt, Friedrich Merz wird seine Partei erfolgreich in die Zukunft führen, 60 Prozent bezweifeln das. 72 Prozent der Unionsanhänger hingegen erwarten eine positive Entwicklung der CDU unter Merz.


