Die Regenwolken sind abgezogen, das Wochenende warm. Spaziergänger schieben sich in der Sommerhitze über die Karl-Liebknecht-Brücke, die das DDR-Museum mit dem Berliner Dom verbindet. Berlin ist voll mit Touristen – und voll mit Betrügern. Denn die Hütchenspieler sind wieder da.
Ihr Schauspiel lässt Passanten stehenbleiben und staunend verharren. Blitzschnell schiebt ein Mann drei Pappschachteln und eine Papierkugel umher, und man soll erraten, unter welcher Schachtel die Kugel liegt. Ein anderer Mann reicht ihm einen 50-Euro-Schein – und gewinnt von dem Spieler 50 Euro. Man könnte denken, dass es so einfach sein könnte, das eigene Geld zu verdoppeln, wenn man nur mitspielt.

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