Influenza grassiert

Grippewelle in Berlin: Steigende Zahlen, volle Praxen – wen es besonders hart trifft

Influenza ist in Deutschland auf dem Vormarsch, getrieben von einer neuen Virusvariante. In manchen Regionen wird es kritisch. Wie ernst ist die Lage in Berlin?

Ein Influenza-Patient liegt im Bett und putzt sich die Nase.
Ein Influenza-Patient liegt im Bett und putzt sich die Nase.Uta Konopka/imago

Die Grippewelle steuert in Berlin auf ihren Höhepunkt zu. Die Zahl der Erkrankungen wächst rasch, immer mehr Menschen stecken sich mit Influenza-Viren an. Seit Beginn der Saison im Oktober wurden mehr als 2800 Fälle gemeldet. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) mit. Nach moderatem Start registrierte die Behörde allein in der ersten Woche des neuen Jahres knapp 700 neue Infektionen.

Tatsächlich dürften laut Lageso deutlich mehr Berliner an Influenza erkrankt sein: „Aufgrund eingeschränkter Arztbesuche und Diagnostik über die Feiertage ist die Zahl der Übermittlungen in der ersten Meldewoche wahrscheinlich reduziert und bildet möglicherweise nicht die tatsächliche Entwicklung der Atemwegsinfektionen ab.“

Die Grippe grassiert deutschlandweit. In einigen Regionen der Republik gerät das Gesundheitssystem schon an seine Belastungsgrenze. In der Hauptstadt füllen sich die Wartezimmer der Hausarztpraxen. Für die Berliner Krankenhäuser ist die Lage allerdings noch beherrschbar, wie eine Umfrage unter Klinikbetreibern ergab.

Berliner Zeitung

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