Vergesellschaftungsgesetz

Wohnungswirtschaft nennt die Berliner Linke einen „ideologischen Worst Case“

Ein Vorstoß der Berliner Linke zur Linderung der Wohnungsnot sorgt für Furore. Kritiker werfen der Partei Demokratiefeindlichkeit vor. Will die Linke wirklich den Kontrollstaat?

In Berlin steigen die Mieten in galaktische Höhen. Dem will die Linkspartei nun endgültig einen Riegel vorschieben und plädiert einmal mehr für die Enteignung großer Wohnungsunternehmen.
In Berlin steigen die Mieten in galaktische Höhen. Dem will die Linkspartei nun endgültig einen Riegel vorschieben und plädiert einmal mehr für die Enteignung großer Wohnungsunternehmen.Sabine Gudath via www.imago-images.de

Die Wohnungskrise in Berlin nimmt immer dramatischere Züge an. Während die regierenden Parteien versuchen, den seit Jahren stockenden Baumotor wieder in Gang zu bringen, setzt die Opposition – allen voran die Linke-Fraktion – weiterhin auf eine stärkere Regulierung des Wohnungs- und Mietermarkts. Ihr Argument: Der enorme Bedarf an bezahlbarem Wohnraum lasse sich durch eine Steigerung der Neubautätigkeit nicht lösen. Das Kernproblem der Krise sei auch nicht, dass es in Berlin zu wenige Wohnungen gäbe, sondern dass diese nicht gerecht verteilt seien.

Berliner Zeitung

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