DDR-Platte oder Enteignung

„Bauen in Berlin rechnet sich einfach nicht“: Doch was kann den Wohnungsmarkt noch retten?

Politik und Bauwirtschaft ringen um Lösungen für die Berliner Wohnungskrise. Im Plattenbau sehen sie einen entscheidenden Stellhebel.

Plattenbauten, wie jene Marzahn, könnten laut Experten zu einem entscheidenden Stellhebel im Kampf gegen die Wohnungskrise werden.
Plattenbauten, wie jene Marzahn, könnten laut Experten zu einem entscheidenden Stellhebel im Kampf gegen die Wohnungskrise werden.IMAGO/Sabine Gudath

Die Berliner Wohnungskrise ist eines der wohl umstrittensten Themen unserer Zeit. Kaum eine Frage spaltet die Gesellschaft so sehr wie diese – und zu keiner Diskussion gehen die Meinungen darüber, was es jetzt braucht, um die hohen Immobilienpreise und Mieten spürbar zu senken, so weit auseinander.

Bedarf es strengerer Regulierungen, einer Ausweitung der Mietpreisbremse oder gar Enteignungen? Oder braucht es gar bessere Projektbedingungen für Bauinvestoren – oder effizientere Bauweisen wie etwa den Modulbau, auch bekannt als „Plattenbau 2.0“?

Genau um diese Fragen ging es am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion des Wirtschaftsrats Berlin-Brandenburg mit Vertretern aus Politik, Finanzwirtschaft und der Immobilienbranche.

Berliner Zeitung

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