Mietenkrise spitzt sich zu

Wohnungskrise frisst Berliner Mittelstand: Jeder dritte Mieter fürchtet Zahlungsnot

In Berlin wird die Mietenkrise zunehmend zum Armutsrisiko. Laut aktuellem Mietenreport droht Tausenden Menschen sogar der Verlust der Wohnung.

Die Mieten steigen weiter: Laut aktuellen Zahlen fürchtet sich jeder zweite Mieter in Berlin vor drohender Zahlungsnot. Etwa jeder dritte hat sogar Angst, die Wohnung ganz zu verlieren.
Die Mieten steigen weiter: Laut aktuellen Zahlen fürchtet sich jeder zweite Mieter in Berlin vor drohender Zahlungsnot. Etwa jeder dritte hat sogar Angst, die Wohnung ganz zu verlieren.Jochen Eckel/imago

Wer in Berlin heute zur Miete lebt, kennt das Gefühl: Der Weg zum hauseigenen Briefkasten kommt einem Metzgersgang gleich. Denn darin finden viele Berliner in diesen Tagen Schreiben ihrer Vermieter mit der Ankündigung von Mieterhöhungen – in vielen Fällen werden Mehrkosten von über 15 Prozent gefordert. Belastet werden längst nicht mehr nur einkommensschwache Haushalte, Alleinerziehende oder Rentner, sondern zunehmend auch die Mittelschicht.

Der Mietenreport 2025 des Deutschen Mieterbundes bestätigt diese Entwicklung mit erschreckender Präzision. Die Zahlen belegen, dass die Mietenkrise in Berlin inzwischen längst den Mittelstand erreicht hat – mit schon jetzt fatalen Folgen für das soziale Gefüge der Hauptstadt.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar