Gewerkschaften warnen

Warnstreik in Berlin: Warum der Tarifstreit auch ein Beamtenproblem ist

Während ver.di und GdP vor einem „Ausbluten“ des öffentlichen Dienstes warnen, weist die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) die Forderungen als „astronomisch“ zurück.

Unter dem Motto „Zusammen geht mehr“ marschierten die Demonstranten am Mittwoch zum Roten Rathaus.
Unter dem Motto „Zusammen geht mehr“ marschierten die Demonstranten am Mittwoch zum Roten Rathaus.Oliver Weinlein/Berliner Zeitung

Einen Tag vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder haben am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, Tausende Beschäftigte in Berlin die Arbeit niedergelegt. Mit einem Demonstrationszug durch die historische Mitte der Hauptstadt erhöhten die Gewerkschaften Verdi, GEW, GdP und IG Bau den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Während die Arbeitnehmerseite angesichts der Lebenshaltungskosten in Berlin deutliche Gehaltssteigerungen fordert, weisen die Arbeitgeber die Ansprüche mit Verweis auf die gesunkene Inflation und leere Kassen als unrealistisch zurück.

Berliner Zeitung

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