Alexanderplatz

„Sie sagen mir nicht, was ich zu tun und zu lassen habe!“: Was eine U-Bahnfahrt durch Berlin über Egoismus verrät

Zwischen Sitzplatzjagd und Wortgefechten wird klar: Berlins U-Bahn ist nicht nur Verkehrsmittel, sondern Ventil. Und manchmal leider auch Bühne für Aggression. Eine Beobachtung.

Menschen steigen aus einer vollen U-Bahn.
Menschen steigen aus einer vollen U-Bahn.Fabian Sommer/dpa

Es ist Montagmorgen, 8.20 Uhr, und Ende Februar. Gleich drei Gegebenheiten, die einem  wie kalter Schweiß den Rücken hinunterlaufen. Genauso schwitzig, aber deutlich hitziger geht es in der U5 oder einer U-Bahn Ihrer Wahl weiter. Das Berliner U-Bahn-Netz scheint für viele Menschen das zu sein, was für den Protagonisten Tyler Durden aus dem Film „Fight Club“ der Untergrund-Boxklub ist – ein Ort des Sich-Entladens. So auch an diesem Morgen.

Berliner Zeitung

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