Debatte auf nebenan.de

Trickdiebe in Treptow-Köpenick: Nachbarn warnen sich gegenseitig – und dann eskaliert es

In Treptow-Köpenick sind Trickdiebe in Supermärkten unterwegs. Das beschäftigt die Nachbarn, anfangs noch friedlich.

Im Supermarkt sollte man sich nicht ablenken lassen.
Im Supermarkt sollte man sich nicht ablenken lassen.dpa

Die Plattform nebenan.de ist eine nette Erfindung. Über die von Berlin-Kreuzberg aus betriebene Website kann man sich zur Laufgruppe oder zum Hundebesitzer-Treff zusammenschließen oder ein gebrauchtes Bügelbrett erstehen. Auch im Bezirk Treptow-Köpenick mit über 300.000 Einwohnern ist viel los. Gerade versucht eine Frau auf nebenan.de, eine Nudelmaschine zu kaufen. Ein Nachbar vermisst seine entlaufene getigerte Katze. Und manche Diskussion auf dieser Plattform zeigt im Kleinen, wie es um den Zustand der bundesdeutschen Gesellschaft bestellt ist.

In dieser Woche etwa machte Barbara aus Köpenick auf eine bestimmte Diebstahlmasche aufmerksam. Sie schrieb: „Habe es zum Glück nicht selbst erlebt, möchte aber warnen. Offensichtlich ist ein Team unterwegs, das bei Aldi Leute ins Gespräch zieht, dann ist das Portemonnaie weg!!! Passt auf Euer Zeug auf!!! Auch in den anderen Märkten!“

Zu Barbaras Eintrag auf nebenan.de äußerte dann Sybille ihre Meinung. Sie verwendete dabei offenbar einen Begriff, den nicht jeder verwendet. Schließlich löschte sie den Beitrag. Stehen geblieben ist die folgende Diskussion, die wir leicht gekürzt und mit kleinen Rechtschreibkorrekturen wiedergeben:

Berliner Zeitung

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